Sabine Kisvari

Freischaffende Künstlerin aus Hamburg

Meine Kunst entsteht intuitiv, im Augenblick innerster Reflektion. Kein Fordern, kein Planen - Sein und einfach Tun. Das setzt Kenntnisse und Wissen über die sichere Anwendung des Materials voraus. Marmormehl, Sumpfkalk, Kaffee, Asche, Sande und Erden lassen haptische Oberflächen entstehen. Strukturen - Lebensspuren. Wiederholte Farbaufträge aus Pigmenten, Tuschen und Beizen können folgen. 

Dieser Malprozeß führt mich zu meinen Wurzeln: Steine, Bäume, Landschaften. 

Mit der Natur fühle ich mich von Kindheit an eng verbunden.

Die rauen Wasser von Skagen, Bretagne und Nordsee, mit den in die Ferne reisenden Wolken, meine Füße im Sand und im Atmen ganz bei mir - dieses Gefühl der Freiheit finde ich beim Malen.

Sabine Kisvari

 

 

I am a painter for over 20 years now. I have been taking lessons with many professional painters until I learnt to know Gabriele Musebrink, Essen, in 2016. With her I share my addiction to life, nature, poetry, kindness and curiosity. 

In the process of creating art I loose myself in inner reflection and intuitition - there are no expectations, no plannings - it is my TO BE and TO DO.  

My abstract art reflects sequences of life itself, with structures and cracks due to the used materials. Marble powder and limestone (intonaco), ashes, coffee grounds, sand, bits and pieces I found create fascinating surfaces that imitate those injuries we all bear in ourselves. Those structures for me are "Elements of Life" and communication with myself and nature.

I love the stormy waters of Skagen, Britanny and the North Sea with fast-travelling clouds, my feet on the beach, breathing freedom. This is the feeling I adore when mixing my own materials, totally lost in time. Many of my paintings show the approach to nature, stones, trees, landscapes - it surprises me over and over again. 

At the moment I work on a series of "My path of life and marks I leave" with a strong bond to Antonio Machado´s: "Caminante, no hay camino, se hace camino al andar". Wanderer there is no path, it develops by walking.

 


"THE ART OF DISTANCING"

Azaro Art Spaces  

Brooktorkai 20   20457 Hamburg  

www.azaro-artspaces.com

Samstag 30. Mai - Samstag 11. Juli 2020

leider keine Vernissage 

Dienstags - samstags 12-18 Uhr

(am 30.5. ca. 13 Uhr bin ich dort)

 


Neue Arbeiten entstehen..

Spannende Detailaufnahmen aus dem Entstehungsprozess, nass-in-nass, März 2020:

Intonaco, Marmormehl, Tusche, blaues Pigment, grüne  Beize und Pockholzbeize, Lackleinöl, Spiritus.


Mai 2020: lange haben diese drei kleinen Arbeiten mich beschäftigt, heute "the final touch" mit Inspiration zu meinem neuen Thema: "My path of life".



Akademie der Bildenden Künste, Kolbermoor

Studiengang bei Gabriele Musebrink zum Thema der unkonventionellen Herangehensweise an die Malerei im "Process Painting of Intuitive Power" in der wunderbaren, großzügigen Akademie in Kolbermoor.  www.adbk-kolbermoor.de/

Das 1. Modul war im Oktober 2019, die weiteren folgen im Juli und November 2020.

 

 Schon jetzt ist klar: Es erschließen sich mir wieder neue Sichtweisen, das ist und wird eine spannende Zeit.

Dazu mein Thema: (Lebens-) Wege, die ich gehe und Spuren, die ich hinterlasse.

Unten ein unfertiges Werk, das sich auf schwarzer Leinwand 100x140cm manifestiert hat, mit dem Arbeitstitel: "Wanderwege, Kreuzungen und Sackgassen".

 


Es begleitet mich dieser Text von Antonio Machado:

"Caminante, no hay camino, se hace camino al andar."  

= Wanderer, es gibt keinen Weg, der Weg entsteht im Gehen.